Narkosebehandlung - Entspannte Therapie im Schlaf oder Dämmerschlaf
Wir bieten unseren Patienten an, auf Wunsch sämtliche Behandlungen in Vollnarkose durchzuführen. Dies ist vor allem für Menschen mit extremer Zahnarztphobie eine angenehme Alternative. Während der Behandlung schlafen Sie und werden erst wach, wenn alles vorbei ist. Die Narkosebehandlung bietet allerdings auch die Möglichkeit, langwierige und umfangreiche Gebiss-Sanierungen in einem Termin zu erledigen. Sie wird daher gern auch von Patienten mit wenig Zeit und vollem Terminkalender genutzt.
Einen Mittelweg zwischen lokaler Betäubung und Vollnarkose stellt die sog. Analgosedierung (Dämmerschlaf) dar. Sie ist eine Betäubungsart, bei der der Schmerz ausgeschaltet wird (Analgesie) und eine Beruhigung erfolgt (Sedierung). Im Gegensatz zur Narkose muss keine künstliche Beatmung erfolgen. Der Patient kann auf Reize reagieren, bleibt also ansprechbar. Sobald der Eingriff vorbei ist, kann er sich daran nicht mehr erinnern.
Sowohl bei der Narkose als auch bei der Analgosedierung kooperieren wir mit einem erfahrenen Anästhesisten, der in die Praxis kommt, die Aufklärung leistet und die Narkose bzw. den Dämmerschlaf einleitet und überwacht. Lange Aufwachzeiten und anschließende Übelkeit gehören übrigens dank moderner Anästhetika auch bei der Vollnarkose heute der Vergangenheit an.
Schon kurze Zeit nach dem Eingriff können Sie in Begleitung wieder nach Hause fahren.
Herzlich Willkommen bei Ihren Spezialisten
Ganzheitliche Zahnmedizin
Auf unserer Website möchten wir Sie über die Analyse- und Diagnose-Behandlungsmethoden der modernen Zahnmedizin informieren. Sie werden viele interessante Details über Prophylaxe, Zahnästhetik, Implantate, Kronen und Füllungen, Parodontologie und Zahnersatz erfahren.
Wir hoffen, Ihnen damit ein umfassendes Bild der innovativen Zahnmedizin zu vermitteln und Ihnen einige neue Methoden zum Erhalt Ihrer Zähne aufzeigen zu können.
Sollten Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, senden Sie uns einfach ein E-Mail:
oder rufen Sie uns an: 0 59 43 / 98 56 30
Zahnersatz
Lücken im Gebiss sollten nach Möglichkeit geschlossen werden, um wieder eine vollständige Kaufunktion und – sofern sich die Lücken im sichtbaren Bereich befinden – die Gesichtsästhetik wieder herzustellen. Zahnlücken lassen sich durch verschiedene Methoden schließen: durch Implantate (link zum Menuepunkt Implantate), durch festsitzende oder herausnehmbare Prothetik. Die individuellen Ansprüche des Patienten an Funktionalität und Ästhetik spielen hier ebenso eine Rolle wie die Kosten. Welcher Zahnersatz für Ihre persönlichen Bedürfnisse optimal geeignet ist, sollten wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungs- und Aufklärungsgespräch entscheiden.
Festsitzender Zahnersatz
Kronen und Brücken mit Metallverblendung werden an der Außenseite und auf der Kaufläche oder auch komplett mit einer keramischen Masse verblendet. Sie bieten gute kosmetische Ergebnisse bei einer Lebenserwartung von rund 15 Jahren. Auf den glatten Keramikoberflächen kann die Plaque nicht anhaften. Auch nach langer Tragedauer zeigen sich in der Regel keine Verfärbungen. Die Keramikverblendung von Kronen und Brücken ist heute die Standardversorgung für den sichtbaren Bereich.
Exzellente ästhetische Ergebnisse bieten Kronen und Brücken aus Vollkeramik. Sie sind selbst für einen Fachmann kaum von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Fehlen eines Metallgerüstes. Damit gehören auch sichtbare Ränder der Vergangenheit an. Vollkeramischer Zahnersatz wirkt viel lebendiger als eine Versorgung mit Metall- oder Keramikverblendung. Zudem bietet das Material eine im Vergleich zu Metall viermal höhere Bruchfestigkeit. Es besitzt keine Leitfähigkeit, so dass Kälte- und Hitzeempfindlichkeit ausgeschlossen sind.
Herausnehmbarer Zahnersatz
Zum herausnehmbaren Zahnersatz gehören einfache prothetische Versorgungen wie die Klammerteilprothese oder die Vollprothese aus Kunststoff, aber auch aufwändigere Teilprothesen mit zahntechnischen Verbindungselementen wie teleskopierenden Kronen oder Geschieben. Die Klammerprothese (Vollgussprothese) ist der einfachste Weg, fehlende Zähne an den noch vorhandenen zu befestigen. Dabei müssen immer große, über den Gaumen oder im Zungengrund liegende Platten oder Bügel angebracht werden. Dies bedeutet u.a. Einschränkungen in der Sprache und evtl. Würgegefühle. Diese Prothesenform ist im Sinne der Kostenträger „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ und ist daher die Lösung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Ihre ästhetischen Nachteile sind jedoch erheblich. Zudem werden die Haltezähne so stark beansprucht, dass schnelle Lockerung und Ausfall drohen. Die Vollprothese (bei zahnlosem Kiefer) besteht aus einer zahnfleischfarbenen Kunststoffbasis in die Kunststoffzähne als Zahnreihe in der Position der fehlenden Zähne verankert werden. Im Oberkiefer bedeckt die Basis den gesamten Gaumen und den gesamten Kieferkamm. Gehalten wird sie im Oberkiefer durch Saugkräfte, die über einen Flüssigkeitsspalt zwischen Basis und Zahnfleisch und der Ventilfunktion der beweglichen Schleimhaut entstehen. Im Unterkiefer überzieht die Prothesenbasis ebenfalls den Kieferkamm. Eine Vollprothese ist in aller Regel mit Einschränkungen beim Essen, Sprechen und Lachen verbunden. Auch der Geschmackssinn ist durch die Gaumenplatte stark beeinträchtigt.

Kinderbehandlung - Liebevolle Zuwendung für unsere kleinsten Patienten
Die Grundlagen für lebenslang gesunde Zähne werden bereits in der frühen Kindheit gelegt. Hier findet auch der erste Kontakt mit dem Zahnarzt statt. Wenn es gelingt, diesen für den kleinen Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten, wird Angst vor dem Zahnarzt von vornherein vermieden. Unser Ziel ist es, dass das Kind seinen Besuch bei uns mit positiven Erfahrungen verbindet und nicht mit Angst und Stress. Darauf haben wir die Philosophie unserer Kinderpraxis aufgebaut.
Genau wie Erwachsene haben auch Kinder einen Anspruch darauf, medizinisch optimal und nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt zu werden. Neben einer kindgerechten Ausrüstung und einer Vertrauen erweckenden Atmosphäre gehört dazu auch, dass wir uns viel Zeit nehmen, um das Kind spielerisch an die Themen Prophylaxe und Zahnbehandlung heranzuführen. Mit unserem Konzept möchten wir nicht nur eine optimale Mundgesundheit schaffen, sondern diese auch ein Leben lang erhalten. Eine angstfreie Beziehung zur Zahnarztpraxis bereits in jungen Jahren setzt sich fort und ist so der Garant für lebenslang schöne und gesunde Zähne.
Wenn das Kind mit einem Lachen zu uns kommt und uns auch mit einem Lachen wieder verlässt, haben wir einen großen Schritt in diese Richtung getan.

Kiefergelenkdiagnostik / Funktionsstörungen
Bei ungestörter Funktion haben die Zähne in 24 Stunden nur etwa 30 Minuten direkten Kontakt untereinander. Die Muskulatur hat so lange Zeit, um sich zu erholen. Wenn diese Ruhepausen durch andauernde Muskelanspannungen eingeschränkt werden, können Schmerzen und Beschwerden entstehen. Nicht selten ist dafür eine Funktionsstörung des Kiefergelenks verantwortlich. Ursachen können ein falscher Biss (durch Zahnfehlstellungen) oder Zahnlücken sein, aber auch Haltungsschäden oder eine starke Belastung durch Stress.
Häufige Symptome einer Funktionsstörung sind Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Ohrenschmerzen, Bewegungseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule, Schwindel und Sehstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Übermüdung oder Befindlichkeitsstörungen. Wenn Sie unter solchen Beschwerden leiden, für die sich keine organische Ursache ausmachen lässt, sollten Sie Ihr Kiefergelenk untersuchen lassen. Spezielle Untersuchungsmethoden (Muskeltests, computerunterstützte Kiefergelenkvermessung etc.) zeigen, ob und wenn ja in welchem Ausmaß Ihr Kauorgan als Ursache der Beschwerden angenommen werden muss.
Haben die diagnostischen Maßnahmen gezeigt, welche Faktoren in welchem Ausmaß für die Funktionsstörung verantwortlich sind, wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Ziel des Behandlungskonzeptes ist es, für den Patienten eine dauerhafte Beschwerdefreiheit herbeizuführen. Um Körper- und Biss-Statik abstimmen zu können, ist häufig eine Schienentherapie notwendig. Diese transparente Schiene kann man sich wie eine „Brille für das Gebiss“ vorstellen. Sie dient dazu, die Stellung des Kiefergelenks günstig zu beeinflussen und zu einer Entlastung des Kausystems zu führen. Sie wird überwiegend nachts getragen. In der Regel tritt eine Besserung der Beschwerden sehr schnell ein. Ergänzend dazu können je nach Art und Schweregrad der Kiefergelenkserkrankung sowie der mitbetroffenen Strukturen auch physiotherapeutische Maßnahmen und Entspannungs-
verfahren aus dem Bereich der Schmerztherapie als Therapiemodule zum Einsatz kommen.
Viele Patienten mit chronischen Schmerzen und Beschwerden haben eine jahrelange Arzt-Odyssee hinter sich, ohne dass ihnen geholfen werden konnte. Häufig liegt die Ursache in einer Fehlfunktion des Kiefergelenks. Eine entsprechende Diagnostik und Therapie durch den Zahnarzt bedeutet dann in den meisten Fällen schnelle und dauerhafte Beschwerdefreiheit.
